Goodbye Angular – Hello Flutter

Oder, warum wir 2021 voll auf Flutter setzen! Es hat sich bereits angebahnt und nun ist es soweit – wir stellen die Entwicklung mit Angular ein und steigen komplett auf Flutter um. Das bringt tatsächlich nur Vorteile mit sich, die wir dir gerne erklären möchten.
First things first. Was ist eigentlich Angular?

Seit 2016 haben wir quasi all unsere Web-Software-Oberflächen mit dem Angu­lar Frame­work ent­wi­ckelt. Angu­lar wurde 2016 unter ande­rem von Google ins Leben geru­fen. Mit TypeScript als Pro­gram­mier­spra­che ist es kom­pa­ti­bel für Java­Script und bot uns somit eine Mög­lich­keit, mit einem schlan­ken Ent­wick­lungs­pro­zess kom­plexe Anwen­dun­gen zu schaf­fen, die direkt im Brow­ser aus­ge­führt wer­den kön­nen. Keine Instal­la­tion not­wen­dig und Updates kön­nen zen­tral instal­liert wer­den. Das beschreibt so natür­lich gene­rell den Ein­satz von Web-Softwares im Unter­schied zu lokal instal­lier­ten Anwen­dun­gen. Neben der ein­fa­chen und moda­le­ren Ent­wick­lungs­um­ge­bun­gen bie­tet Angu­lar eine direkte Unter­stüt­zung von Progressiv-Web-Apps – also Anwen­dun­gen, die auf Smart­phone und Tablet ähn­lich funk­tio­nie­ren wie native Apps, jedoch ohne Down­load oder Updates über einen App Store aus­kom­men und auch auf Desk­top ohne kon­ti­nu­ier­li­che Inter­net­ver­bin­dung funktionieren.

Wenn Angular so gut ist, warum verabschieden wir uns dann davon?

Gute Frage! Angu­lar hat uns wirk­lich lange gute Dienste geleis­tet, zum Bei­spiel haben wir damit auch unser eige­nes CRM ent­wi­ckelt. Das inwendo Mitarbeiter-/Kundenportal und damit das Herz­stück unse­rer Agen­tur. Doch genau da kommt auch ein Grund des Abschieds zu Tage: Angu­lar bie­tet zwar eine super Mög­lich­keit für Web-Software die im Brow­ser läuft, aber dabei bleibt es dann auch. Spä­tes­tens seit der Homeoffice-Ära sind die Arbeits­si­tua­tion nun auch so divers, dass wir neben einer Web-Version natür­lich auch gerne eine App hät­ten. Das führt in der Theo­rie zu der Not­wen­dig­keit, dass wir neben einer Code-Basis für Web, auch noch zwei wei­tere Codes für Android und iOS schrei­ben müss­ten – sehr umständlich.

Und wie kann Flutter da helfen?

Dazu sei erst­mal gesagt, dass Flut­ter für uns gar nichts Neues ist. Wir ent­wi­ckeln seit 2018 Apps für Android und iOS mit Flut­ter und zwar genau aus dem Grund, aus dem wir jetzt auch bei Web-Software dar­auf setz­ten. Wir benö­ti­gen nur eine ein­zige Code-Basis. Die Ent­wick­lung selbst fin­det in der Basis-Programmiersprache Dart statt und zwar unab­hän­gig vom spä­te­ren Betriebs­sys­tem oder der jewei­li­gen Bild­schirm­größe. Der Code ent­hält dann alle Vari­an­ten für schmale Hochkant-Bildschirme von Smart­pho­nes bis zu Ultra-Breiten Desktop-Monitoren.

Nach der grund­le­gen­den Ent­wick­lung kön­nen wir dann ein­fach wäh­len, für wel­ches Sys­tem die Soft­ware aus­ge­ge­ben wer­den soll. Ange­fan­gen mit Android und iOS unter­stützt Flut­ter seit die­sem Jahr auch Web-, MacOS- und Windows-Software. Und das jeweils mit den eige­nen Design-Elementen der Sys­teme sowie auch kom­plett eige­nen Elementen.

Das spart also Zeit?

Vor allem spart es Auf­wand. Das Instand­hal­ten von diver­sen Pro­jek­ten in meh­re­ren Frame­works ist sehr auf­wän­dig und kom­plex. Mit Flut­ter ver­ein­fa­chen wir Pro­zesse und somit auch die Sta­bi­li­tät, Aktua­li­tät und Sicher­heit aller unse­rer Anwen­dun­gen. Zusätz­lich kön­nen wir unsere Soft­ware genau dort zum Ein­satz brin­gen, wo es für unsere Kun­den am bes­ten ist – egal ob App, Web- oder Desktop-Anwendung.

Im All­ge­mei­nen opti­miert diese Umstel­lung natür­lich auch die Kos­ten für neue Pro­jekte und auch der lang­fris­ti­gen Betreu­ung und War­tung eben dieser.

Welches unser erstes, großes, plattformübergreifendes Projekt ist? Dazu erfährst du in den nächsten Wochen mehr auf unseren Kanälen. Nur so viel: Wir hoffen damit unseren Teil zur Digitalisierung der Gesellschaft beitragen zu können.

Du planst selbst ein Software-Projekt?
Dann lass uns gerne wis­sen, ob wir dir dabei hel­fen kön­nen – wir unter­stüt­zen dich von der Kon­zep­tion, über die Ent­wick­lung, bis zum Consulting.

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