WordPress 7.1.4: Warum wir jede Website prüfen, obwohl Auto-Updates laufen
Am 28. Oktober 2026 hat WordPress mit Version 7.1.4 22 Sicherheitslücken geschlossen. Wir haben noch am selben Abend alle von uns betreuten Websites aktualisiert und geprüft. Hier erfährst du, was in dem Update steckt, warum wir uns nicht allein auf automatische Updates verlassen und wie du deine eigene Website checkst.

Grafik: eine Liste aus vielen Zeilen, jede mit einem blauen Häkchen, nach oben und unten auslaufend. Dahinter unscharf ein Büro am Abend mit warmem Lampenlicht und blauer Dämmerung.
Was steckt in WordPress 7.1.4?
WordPress ist das System hinter einem großen Teil aller Websites, auch hinter vielen Websites unserer Kund*innen. Am Abend des 28. Oktober hat das WordPress-Team ein Sicherheitsupdate veröffentlicht und empfohlen, es sofort einzuspielen.
Darin stecken Fixes für 22 Schwachstellen. Die meisten betreffen Stellen, an denen jemand Schadcode in Inhalte einschleusen könnte. Dafür braucht es in der Regel ein eigenes Konto mit Schreibrechten auf der Website. Eine Lücke steckt im Update-Prozess selbst, sie gilt aber als schwer auszunutzen. Hinweise darauf, dass eine der Lücken bereits ausgenutzt wird, gibt es bislang nicht.
Die gute Nachricht für dich: Wenn wir deine Website betreuen, ist alles erledigt. Du musst nichts tun.
Auto-Updates an, und trotzdem nachgeschaut
WordPress spielt kleinere Sicherheitsupdates standardmäßig automatisch ein. Das ist auch bei uns so.
Bei einem Sicherheitsupdate verlassen wir uns trotzdem nicht darauf, dass schon alles geklappt haben wird. Wir schauen uns jede Website einzeln an: Läuft die neue Version? Funktioniert die Seite danach wie vorher? Genau das haben wir am 28. Oktober noch am selben Abend für alle von uns betreuten WordPress-Websites gemacht. Ergebnis: alles aktuell, keine Probleme.
Warum einzeln? WordPress ist auf jeder Website für sich installiert. Das ist anders als bei PHP, das wir auf unseren Servern einmal für alle Websites aktualisieren, so wie beim PHP-Sicherheitsupdate letzte Woche.
Und deine Website?
Wenn deine Website woanders läuft, lohnt sich ein kurzer Check:
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Version: Du findest sie in WordPress unter Dashboard → Aktualisierungen. Gesichert ist jeweils die neueste Version deiner Reihe: 7.1.4, 7.0.8, 6.9.11, 6.8.12, 6.7.11 oder 6.6.11.
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Ältere Reihen bis 4.7: WordPress liefert die Fixes auch dafür, teils etwas später. Versionen vor 4.7 bekommen keine mehr.
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Auto-Updates: Sie lassen sich per Konfiguration oder Plugin abschalten. Frag nach, ob sie bei dir laufen.
Du weißt nicht, wie das bei dir eingerichtet ist? Dann stell deiner Agentur zwei Fragen: Laufen bei uns automatische Updates? Und schaut jemand nach, ob ein Sicherheitsupdate wirklich angekommen ist?
Fazit: Automatisch und trotzdem im Blick
Automatische Updates nehmen viel Arbeit ab. Bei Sicherheitsupdates wollen wir aber wissen, dass sie angekommen sind und die Website danach läuft. Deshalb schauen wir hin, statt nur darauf zu vertrauen.
Unsicher, ob deine Website auf dem aktuellen Stand ist?
Schreib uns einfach eine kurze Nachricht oder melde dich direkt bei deiner Ansprechperson bei uns. Wir schauen gemeinsam drauf.
Mehr zu den Hintergründen: Ankündigung auf wordpress.org (englisch).
Kurz zusammengefasst: FAQ
Muss ich als inwendo-Kund*in etwas tun?
Nein. Alle von uns betreuten WordPress-Websites laufen seit dem Abend des 28. Oktober auf der gesicherten Version.
Wie ernst sind die Lücken?
Die meisten setzen ein Konto mit Schreibrechten auf der Website voraus, die Lücke im Update-Prozess gilt als schwer auszunutzen. Bislang gibt es keine Hinweise, dass sie ausgenutzt werden. Aktualisieren solltest du trotzdem sofort.
Reichen Auto-Updates nicht aus?
Sie sind eine gute Grundlage. Ob das Update aber wirklich drauf ist und die Seite danach läuft, sieht man erst, wenn jemand nachschaut. Außerdem lassen sich Auto-Updates abschalten, etwa per Konfiguration oder Plugin.
Welche WordPress-Versionen sind gesichert?
Jeweils die neueste Version der eigenen Reihe: 7.1.4, 7.0.8, 6.9.11, 6.8.12, 6.7.11 oder 6.6.11. Für ältere Reihen bis 4.7 liefert WordPress die Fixes nach.